Analoge und digitale Bildungsformate

Seit mehr als 15 Jahren leite ich Workshops und Seminare. Dabei entwickle ich ein Programm nach Wünschen der Austraggeber*innen, schneide sicher Methoden auf die jeweiligen Zielgruppen zu und passe Inhalte an die Erwartungen der Teilnehmer*innen an. Egal ob online oder vor Ort: Mit meiner Begeisterungsfähigkeit stecke ich an und mache das Lernen zu einem Erlebnis.

Darüber hinaus setze ich mich mit alternativen Lernformen auseinander. Dank Casual Learning kann Wissensvermittlung auch in der Fußgängerzone, in leeren Schaufenstern oder in der Kneipe stattfinden und Spaß machen.

Diskriminierungssensible Sprache (in Wort und Bild)

Sprache formt unsere Realitäten. Mit ihr können Machtgefälle (unbewusst) weitertransportiert werden. So transportieren Beiträge koloniale Kontinuitäten, Rassismus und diverse Formen von Diskriminierung. Das gilt nicht nur für Texte, sondern ebenso für Bilder. Zenrale Fragen dabei sind: Wer sind die handelnden Personen und wie werden sie dargestellt. Dabei geht es um mehr als den Verzicht von stereotypen Darstellungen.

Wie können diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit und vielfältiger Journalismus aussehen? Welche Rolle spielen dabei die eigene Positionierung und die Reflexion von Privilegien in unserer Gesellschaft? In einem Workshop beleuchten wir diese und weitere Fragen und arbeiten mit praktischen Tools wie Checklisten, Glossaren und Recherchehilfen.

Grundlagen der Pressearbeit

Wie mobilisiere ich Menschen, sich zu engagieren? Wie mache ich (potenzielle) Unterstützer*innen auf meine Arbeit aufmerksam und schaffe ein positives Bild von meiner Organisation? Öffentlichkeitsarbeit hat viele Gründe, Formen, Farben und Gesichter. Der Workshop vermittelt alle Grundlagen: Wer nutzt welches Medien und wozu? Wie kann ich dort meine Themen und Angebote platzieren? Welche rechtlichen Grundlagen muss ich dabei beachten? Wir reflektieren die eigene Mediennutzung und bisherige Öffentlichkeitsarbeit und probieren verschiedene Tools praktisch aus.

Social Media für NGOs

Wie bewerbe ich meine Veranstaltung? Facebook, Whats-App und Instagram erreichen täglich viele Menschen. Wer nutzt welches Netzwerk und wozu? Wie kann ich dort meine Aktion platzieren? Bei individuell zugeschnittenen Workshops lernen die Teilnehmer*innen, wie sie soziale Meiden effektiv für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen können. Gemeinsam erproben wir den Einsatz von Hashtags, das Gestalten von Share-Pics, Videoteasern und mehr.

Journalismus

Verzaubert von der Macht des Wortes, wusste ich schon früh, dass ich journalistisch arbeiten wollen würde. Neben der Schule besuchte ich verschiedene Seminare und gestaltete eine Schülerzeitung mit. Die Sommerferien verbrachte ich mit Praktika in verschiedenen Redaktionen, die ich auch während des Studium fortsetze.

Nach dem Studium konzentrierte ich mich auf Medienarbeit für Nichtregierungsorganisation und war vor allem in der Verbandskommunikation tätig.

Jubiläumsmagazin 30 Jahre VEN

In einer besonderen Ausgabe des Magazins POSITIONEN hat der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen darauf zurückgeblickt, was in den vergangenen Jahren alles passiert ist. Wegbegleiter*innen erzählen, woran sie sich gerne zurück erinnern und welche Erfolge sie gemeinsam feiern konnten. Auch wird ein Blick in die Zukunft gworfen; Wünsche und Forderungen von Mitgliedern und Kooperationspartner*innnen werden geteilt.

Als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim VEN habe ich dieses Magazin konzipiert, redigiert und mit einem Grafiker gestaltet, zudem war ich selbst als Autorin tätig.  

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Diversität in Gesellschaft, Medien und Engagement – Zwischen Realität und Vision

Unsere Gesellschaft ist divers – das ist Fakt! Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Sprache und Herkunft, seines Glaubens oder seiner Behinderung (…) benachteiligt werden – das ist Gesetz. Doch wie sieht die Realität aus? Haben wirklich alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen an gesellschaftlicher Teilhabe? Welches Bild vermitteln uns die Medien? Wen denken wir mit, wenn wir zu Engagement aufrufen? Welche Gruppen fallen hinten runter?

Journalist Keywan Tonekaboni und Aktivistin Luisa L’Audace haben im August 2021 diskutiert, wie die Vision einer gleichberechtigten Gesellschaft wahr werden kann. Ich habe die Online-Veranstaltung moderiert.

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Veranstaltungsdokumentation

Vision 2030 – Entwicklungspolitische Landeskonferenz Niedersachsen

vision2030 donnerstag75 webWie nachhaltig ist unser aktuelles Wirtschaftssystem? Wie können wir es gestalten, damit Menschenrechte und die Umwelt geschützt werden? Wie schaffen wir eine bessere und gerechtere Welt? Bei der zweitägigen entwicklungspolitischen Landeskonferenz kamen Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Gewerkschaften zusammen, um sich gemeinsam über die aktuelle Lage der Menschenrechte in globalen Lieferketten auszutauschen. Im. Juli 2021 diskutierten sie online und in Hannover das deutsche Lieferkettengesetz und entwickelten eine Vision für 2030. Ich habe die Veranstaltung mit einer ausführlichen Dokumentation auf einer Webseite begleitet.

Speak up-Tour durch Niedersachsen

„Speak up für eine gerechte Welt!“ forderten die Eine Welt-Promotor*innen. Gemeinsam mit den Menschen im Land sammelten sie Ideen, um unsere Welt nachhaltiger und global gerecht zu gestalten. Mit sieben Zielen für nachhaltige Entwicklung und einer mobilen Kamerabox machten sie Halt in sieben Regionen Niedersachsen. Sie luden dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, wie ein global ökologisch und sozial gerechter Wandel vor Ort aussehen kann. Entstanden sind mehr als 100 Video-Statements, die zeigen, wie bereits heute lokale Initiativen Verantwortung übernehmen.

Die gesammelten Videostatements wurden auf Instagram unter dem Hashtag #SpeakUpfor1Welt!, sowie auf der Webseite des VEN veröffentlicht.

In Gesprächen und auf der begleitenden Webseite wurden Passant*innen über die globalen Nachhaltigkeitsziele informiert und aktiviert, sich selbst für deren Umsetzung einzusetzen

Schüler*innen fordern mehr Nachhaltigkeit an ihrer Schule

Was kann ich tun, um nachhaltiger zu leben, damit die Welt auch morgen noch existiert? Mit dieser Frage beschäftigten sich am Donnerstag 23 Schülerinnen aus dem Jahrgang 11 des Johann Beckmann Gymnasiums Hoya. Auf dem Gelände der Kaffee-Rösterei CATUCHO in Bücken setzten sie sich in einer Rallye mit den globalen Nachhaltigkeitsziele auseinander. Anschließend nahmen sie in einer Kamerabox ihre Zukunftsvisionen für eine nachhaltige Welt auf.

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